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Job Definition Format Hinter dem Namen "JDF", was die Abkürzung für "Job Definition Format" ist, steht mehr als eines der üblichen Kürzel wie CtP, DTP oder PDF. JDF steht für den ersten ernsthaften Versuch, die Unternehmen der grafischen Branche endgültig aus ihrer handwerklichen Vergangenheit zu lösen und eine wirklich industrielle Produktion zu etablieren. Die mit JDF vernetzte Druckerei wird den Anspruch von CIM einlösen, also die computergestützte integrierte Fertigung realisieren. Die standardisierte Beschreibung aller Produktionsschritte in der JDF Spezifikation, die vom herstellerneutralen CIP4 Komittee verantwortet wird, ist in vollem Gang. Sie wird eine weitere revolutionäre Veränderung der Produktionsabläufe und der Organisation der Medienbetriebe mit sich bringen. Sie wird auch ein weiteres Mal neue Qualifikationen von Mitarbeitern verlangen und kräftige Rationalisierungsschübe mit sich bringen. Als Mitglied des CIP4-Kommittees habe ich Einblick in die aktuelle Entwicklung und weiss, was heute zu tun ist, um mit dieser Technologie im Wettbewerb die Nase vorn zu haben. Mit meiner Initiative ist die weltweit erste JDF-Beta-Installation in der Schweiz erfolgreich realisiert worden, mit bidirektionalen Schnittstellen von der Branchensoftware zur Vorstufe und zum Maschinenleitstand. Für das bekannte Rollendruckunternehmen Schaffrath in Geldern habe ich grundlegende Schritte für die Vernetzung erarbeitet, gemeinsam mit den leitenden Mitarbeitern. Dort haben wir wir die erste JDF-Vernetzung mit einer Agfa Apogee Vorstufe in Deutschland installiert. Dabei wurde das MIS-System DISO mit Hilfe des Bense Job Centers durch JDF mit Apogee verbunden. Mehr zu der Vernetzung bei Schaffrath finden Sie im folgenden in "Schaffrath Projekt" (PDF, 36 KB); mehr zu dem dabei eingesetzten Werkzeug der Bense GmbH in Coesfeld im Datenblatt (PDF, 306 KB) zum Bense Job Center. Für eine Reihe weiterer Druckbetriebe bin ich derzeit in der Vorbereitung bzw. der Erarbeitung der Vernetzung; die praktischen Erfahrungen aus meinen Projekten stelle ich Ihnen gerne zur Verfügung. Umgekehrt spreche ich mit Anbietern grafischer Systeme, um gemeinsam den für sie idealen Weg für die Integration ihrer Lösungen in die JDF Welt zu schaffen. Wenn Sie unter den frühen Nutzniessern der JDF Integration sein wollen, sollten Sie nicht zögern, dieses Know-How zu nutzen! Bisher gibt es sehr wenige konkrete Erfahrungen mit JDF in den Druckunternehmen. Daher hatte ich Gelegenheit, auf dem Seybold Seminar in Amsterdam am 19.4., als einziger Referent über solche Erfahrungen zu berichten. In dem Vortrag wies ich auch daraufhin, auf welche Dinge zu achten ist, wenn man die Einführung von JDF vorbereitet. Den Vortrag (englisch) können Sie herunterladen (PDF, 230 KB). Eines der wichtigsten Hilfsmittel für die Umsetzung von JDF in der Praxis könnte die Einbringung von JDF in die Acrobat Software darstellen. Wir haben Acrobat 7 professional untersucht, was in dieser Hinsicht kann. Erste Ergebnisse finden sie in "Acrobat 7 JDF" (PDF, 264 KB). Die Fortsetzungen dazu finden Sie in der Zeitschrift Print+Produktion. Was zu tun ist, um in die Vernetzung zu kommen und welche Leistungen ich dazu für Sie erbringen kann, sehen sie in "Leistungsprofil für Vernetzung" (PDF, 36 KB). |
![]() Das CIP4 Komittee verantwortet die JDF Entwicklung
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