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Kodak muss Insolvenzpläne dementieren – Wird der Konzern zerschlagen ?
Nach Meldungen der Finanzpresse ist Kodak wegen des mangelnden Vertrauens potentieller Käufer von
Kodak-Patenten dabei zu prüfen, ob der Konzern gegebenenfalls auch in eine geordnete Insolvenz gehen muss. Der Patentverkauf scheint
aktuell das einzige Mittel zu sein, um Kodak zur notwendigen Liquidität zu verhelfen, würde aber mittelfristig den Umsätzen des
Unternehmens massiv schaden. Kodak schreibt seit 3 Jahren fortlaufend rote Zahlen, hat im Gegensatz zum Wettbewerb im letzten halben
Jahr Umsätze eingebüßt und kann mangels technischer Reife vor Ende 2012 keine Gewinne aus der Inkjetrollendruckmaschine Prosper erwarten.
Mehr zu dem Thema und eine fortlaufende Berichterstattung zur Lage bei Kodak finden Sie in der
Mittelhaus-Newbox.
Danke, Steve !
Persönliche Gedanken zum Abschied von Steve Jobs
Ich wusste nicht genau, wie alt Steve Jobs war, bis heute eigentlich. Ich habe ihn immer als Zeit- und Altersgenossen betrachtet, was machen da 5 Jahre Unterschied. Und so habe ich Apple und Steve Jobs von Anfang an persönlich erlebt, vielleicht auch bis zum Ende.
Ja, ich kenne noch die ersten Macs, irgendwo im Keller steht noch so eine Maschine, entweder aus den achtziger Jahren oder den neunzigern; daran hängt noch so eine unpraktische Maus, mit nur einer Taste und ohne Rädchen zum Drehen.
Sie merken, ich bin kein Apple Fanatiker und bin auch nie ein echter Fan gewesen. Das führe ich darauf zurück, dass ich noch im Studium „Computern“ gelernt habe, viele Betriebs- und Rechnersysteme dieser Welt kenne, mit ihren Stärken und Schwächen und keines in den Himmel heben kann.
Auch die Mac´s nicht, deren Benutzer-Oberfläche und Maus gar keine eigene Erfindung von Apple waren, das hat Jobs im Xerox Parc in Palo Alto gesehen – und abgekupfert. Das hat mich, da einige Zeit bei Xerox tätig und mit Maus und grafischer Oberfläche von daher vertraut, immer geärgert, bis ich den Unterschied zwischen Xerox und Apple und vor allem zu Steve Jobs begriffen habe:
Es reicht eben nicht gute Ideen zu haben, man muß daraus Produkte machen können und die vermarkten können – zum richtigen Zeitpunkt!
Und genau das war das Genie von Steve Jobs!
Vom Mac habe ich mich nach Jahren getrennt, als die Windows-Welt in der grafischen Industrie bedeutender wurde, vor allem im Zeitungsbereich. Aber auch, weil ich mit dem Mac OS, dass auf Next aufbaute, und damit eigentlich auf Unix, nichts anfangen konnte – da fand ich ja das VMS einer VAX fast noch logischer.
Ich habe einen iPod (eigentlich sogar zwei), aber weder ein iPhone noch ein iPad. Ein MacBook Air kommt für mich nicht in Frage, Akkus die man nicht selbst auswechseln kann, mögen Autofahrern in Los Angeles egal sein, für Bahnfahrer in Deutschland sind sie ein NoGo – genauso wie spiegelnde Bildschirme.
Ein iPhone hat mich nie überzeugt, einmal weil ich es extrem unpraktisch finde, das jeden Abend aufladen zu müssen, mein steinaltes Nokia-Handy hält immer noch 4-5 Tage durch. Und weil ich auf Reisen sowieso ein leichtes Notebook dabei habe, was hundertmal mehr kann, als jedes Smartphone.
Von Wischrechnern halte ich gar nichts, weil ich bei aller Kritik an heutigen Benutzeroberflächen nicht verstehe, warum der Rückfall in die Haptik eines Zweijährigen ein Fortschritt sein soll.
Und trotzdem sind alle die I-Irgendwas populär – da war Jobs ganz offenbar schlauer als ich.
Und jetzt vermute ich, dass Steve auf seiner Wolke grinst, und sagt: Siehste, Dich hab ich auch gekriegt, sonst würdste Dich nicht so ärgern. Da hat er Recht, er hat einen großen Teil meines Lebens und Millionen anderer Menschen geprägt, und uns manch Schönes gegeben, obs auch wirklich wichtig ist ?
Er war einmal einer derjenigen, die gegen den Mainstream (IBM, Microsoft), gegen den Stachel des großen Geldes, gegen den Massengeschmack, den Stachel gelöckt haben. Dafür haben ihn viele gehasst und noch mehr geliebt, ich gehörte zu den letzteren.
Später ist er selbst nicht nur Teil eines Mainstreams geworden, sondern hat ihn erst aufgebaut und möglich gemacht, das war und ist mir suspekt.
Vor der Lebensleistung von Steve Jobs und seinem menschlichem Umgang auch mit dem Tod verneige ich mich aber, danke Steve!
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Druckmarkt Schweiz 22
Die 7 Todsünden
der Druckvorstufe
(PDF, 441
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Interview im
Deutschen Drucker
Wie werden fernöstliche Anbieter den
Druckplattenmarkt verändern?
(PDF, 222
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